
- Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn
Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn
Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn wurde am 21. November 1943 als postumer Sohn des im Mai 1943 gefallenen U-Boots-Kommandanten Heinrich Heinsohn ( U 438 ) in Gdynia / Polen ( „Gotenhafen“ ) geboren. Eine Kriegswaisenrente ermöglichte Gymnasiumsbesuch und Studium. An der Freien Universität Berlin konzentrierte er sich von 1964 bis 1970 auf Soziologie, Psychologie, Geschichte, Ökonomie, Publizistik und Religionswissenschaft. 1971 erwarb er das soziologische Diplom mit bestmöglicher Note. Summa cum laude – Promotionen zum sozialwissenschaftlichen Dr. phil. sowie zum ökonomischen Dr. rer. pol. folgten 1974 beziehungsweise 1982.
Zwischen 1976 und 1978 lebte er in Israel. 1984 wurde er auf eine Lebenszeitprofessur an der Universität Bremen berufen, wo er 1993 mit dem RAPHAEL-LEMKIN-INSTITUT FÜR XENOPHOBIE- UND GENOZIDFORSCHUNG in Europa die vergleichende Völkermordforschung etablierte. Mit Otto Steiger ( 1938-2008 ) veranstaltete er von 1994-2008 das COLLOQIUM GELDWIRTSCHAFT. Er war Gründungsbeirat der Zeitschrift Kindheit, gehörte zum ersten International Board des Journal of Genocide Research und ist Contributing Editor der Zeitensprünge. Sein Schriftenverzeichnis umfasst über 750 Titel.
Die Kerngedanken aus seinem Werk Eigentum, Zins und Geld werden seit 2000 im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank ( Frankfurt am Main ) mit den Geldtheorien von Aristoteles, Adam Smith und John Maynard Keynes konfrontiert. Das Philosophische Quartett ( ZDF ) hat Eigentum, Zins und Geld am 30. November 2008 als “Das Kapital des 21. Jahrhunderts” herausgestellt. Für seine Analyse der Weltfinanzkrise hat ihm die Frankfurter Allgemeine Zeitung ihre Sonderseite „Ordnung der Wirtschaft“ eingeräumt. Das ZDF-Nachtstudio holte ihn zu diesem Thema in seine Debatte „Erklär mir die Welt des Geldes“ am 25. Januar 2009.




























